Das Leben wird in vielen Bereichen immer teurer – das spüren alle, und in Österreich besonders, vor allem fürs Wohnen und für Lebensmittel. Auf einiges kann man verzichten, aber steigende Preise betreffen auch Bereiche, in denen man einfach nichts einsparen kann: Miete, Strom, Treibstoff – da hat man keinen Spielraum, die Kosten fallen regelmäßig an.
Die AK hat gemeinsam mit dem ÖGB schon lange Schritte gegen die Teuerung gefordert – und die Bundesregierung überzeugt, einiges umzusetzen. Aber die Geldbörsen und Konten der Menschen zeigen: Das reicht noch nicht, da muss noch mehr kommen.
Wir – AK, Gewerkschaften und Betriebsrät:innen – fordern nicht nur von der Politik Maßnahmen gegen steigende Preise. Wir unterstützen unsere Mitglieder, unsere Kolleg:innen in den Betrieben, bei knappen finanziellen Mitteln auch mit ganz konkreten Angeboten: Mit dem AK-Altbaumieten-Check schauen wir genau, was Vermieter:innen verlangen – und holen zu viel berechnete Mieten zurück.
Zu hohe Gebühren in Fitnesscentern, unrechtmäßige Klauseln in Handyverträgen, zu hohe Bankgebühren – im Konsument:innenbereich holen wir vieles heraus.
Freizeitaktivitäten werden für viele zu teuer, auch hier haben wir Angebote, zum Beispiel Betriebssport oder kostenfreie Kultur- und Sportangebote im Rahmen von „Summer in the City“.
Angebote von AK, Gewerkschaften und Betriebsrät:innen sind wichtige Services für unsere Mitglieder. Sie ersetzen aber nicht eine Politik, die ein gutes Leben für alle Menschen im Land möglich macht.
Renate Anderl ist Präsidentin der AK Wien und der Bundesarbeitskammer.